Söhlde ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Hildesheim mit 8.315 Einwohnern (Mitte 2006).
Topografisch liegt die Gemeinde Söhlde in der Hildesheimer Börde am Übergang des Harzvorlandes zur Norddeutschen Tiefebene. Das Gemeindegebiet wird von den Bundesstraßen B 1 und B 444 sowie der Bahnstrecke Hildesheim–Braunschweig (Bahnhof Hoheneggelsen) durchquert.
Die Gemeinde Söhlde entstand am 1. März 1974 aus den Ortschaften:
1. Bettrum 2. Feldbergen 3. Groß Himstedt 4. Hoheneggelsen 5. Klein Himstedt 6. Mölme 7. Nettlingen 8. Söhlde (Gemeindesitz) 9. Steinbrück

Mit 14 Wind- und Bockmühlen war Söhlde das mühlenreichste Dorf Europas. Heute ist Söhlde vor allem durch den Kreideabbau geprägt. Das Abbaugebiet zählt zu den größten Kreideförderungen der Welt.
In der Nähe der Ortschaft Hoheneggelsen liegt eine stillgelegte Sonderdeponie des Landes Niedersachsen.

Das Wappen der Gemeinde Söhlde zeigt die Kehrwieder-Kirche in Steinbrück (ca. einstöckiger Rest eines Rundturmes mit Kegeldach und Laterne) in Silber auf Rot. Die Ortschaften haben eigene Wappen, so z.B. Söhlde (Ortschaft) drei silberne Bockwindmühlen auf Rot, Hoheneggelsen roter Doppeladler auf Gold. Abbildungen auf der Gemeinde-Homepage unter "Ortschaften".

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