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Pasta und Nudeln
Jeder isst gerne Pasta und das nicht erst seit gestern. So gibt es viele die Pasta regelrecht lieben und das Pasta nun mal gut schmeckt ist ja jedem bekannt. Wasser, Mehl und ab und zu ein Ei, gerade weil die Zubereitung so einfach erscheint, beflügelt dieses Nahrungsmittel wie kein anderes den Ergeiz von Köchinnen und Köchen.
Keinerlei Zutat in der Küche ist so artenreich ertreten wie die Nudel: So findet man Sie gewellt, gerollt, gefärbt oder gefüllt. Es gibt so viele Arten von Nudeln, sodass eben gerade diese Kreativität reizt. Aus den verschiedensten Mehlsorten und nicht nur auf italienisch. Rezepte für Pasta sind durch eine Vielzahl weltweit vertreten.
Pasta und Nudeln richtig kochen:
Das Wichtigste bei Pasta ist der richtige und zeitlich abgestimmte Kochvorgang.
Für 100g Pasta sollte man einen Liter Wasser verwenden, welches nach dem Aufkochen mit einem Teelöffel Salz und 2 Esslöffel Olivenöl abgeschmeckt wird.
Pasta wird al dente gekocht. Die Nudel sollte geschmeidig sein. Zusammengeklebte Pasta die sich glitschig um den Daumen wickeln ist ein regelrechter Albtraum.
Melonenspieße mit Parmaschinken
1 Honigmelone, 250 g hauchdünn geschnittener Parmaschinken, Petersilie zum Garnieren.
Honigmelone halbieren und die Kerne herauslösen, mit einem Kugelausstecher gleichmäßige Bällchen formen oder in Stücke schneiden.
Parmaschinkenscheiben längs halbieren, aufrollen und auf die Melonenkugeln spießen. Mit Petersilie garnieren.
Tipps für den perfekten Auflauf
Das oberste Gebot beim Auflauf backen, ist die Backofentür geschlossen zu halten. Niemals zwischendurch die Tür öffnen, dann fällt der Auflauf garantiert zusammen.
Sie mögen eine leckere Kruste? Geben Sie eine Mischung aus Semmelbrösel, Zucker und Mandelsplitter auf einen süßen Auflauf, Semmelbrösel, geriebener Emmentaler und Parmesankäse auf einen
herzhaften.
Bevor Sie den Teig in die Auflaufform geben, erwärmen Sie sie kurz, damit sich der Auflauf auch sicher stürzen läßt. Füllen Sie die Form immer nur zu drei Vierteln. So kann der Auflauf nicht überlaufen.
Weichen Sie die Form nach dem Backen gleich ein. So läßt sie sich besser säubern.
So gelingen Ihre Bratkartoffeln
Am besten schmecken sie, wenn Sie am Vortag Pellkartoffeln kochen und dies einen Tag stehen lassen.
Bevor Sie die Bratkartoffeln zubereiten, müssen diese richtig ausgekühlt sein, da diese sonst zu viel Fett in der Pfanne
aufsaugen.
Um eine schöne Kruste zu erhalten, bestäuben Sie die Kartoffeln vor dem Braten mit etwas Mehl.
Und um gleichmäßige Scheiben zu erhalten, können Sie Ihren Eierschneider benutzen.
Pilze zubereiten und aufbewahren
Frische Pilze sollten immer sofort zubereitet werden, da sie sonst Gifte absondern. Außerdem sollte man sie immer in emaillierten Töpfen oder in Glasgeschirr zubereiten. Eisen- oder Aluminiumtöpfe verfärben sich leicht.
Pilze, die schon dunkel geworden sind, sollten Sie lieber wegwerfen. Diese sind verdorben und nicht mehr genießbar.
Zubereiten:
Pilze sollte man niemals waschen. Sie saugen sich zu schnell mit Wasser voll und verlieren den Geschmack. Schneiden Sie mit einem Küchenmesser die beschädigten Stellen sowie das untere Ende des Fußes ab. Wenn an dem Pilz noch Erde oder Tannennadeln haften, können Sie diese ganz einfach mit einem Pinsel entfernen. (Zur Not geht auch eine alte weiche Zahnbürste.)
Pilze eignen sich gut zum Einfrieren. Dazu säubern Sie sie gründlich und schneiden sie in Scheiben. Füllen Sie die Scheiben dann locker in eine Gefriertüte. So können immer so viel rausnehmen wie Sie brauchen. Die Pilze müssen übrigens nicht extra aufgetaut werden.
Außer Champignons sollten alle Pilze in irgendeiner Form zubereitet werden. Champignons dagegen kann man auch roh essen (Schmeckt sehr gut im Salat).
Aufbewahrung:
Ein Pilzgericht sollte man nicht länger als einen Tag aufheben. Es könnten sich Giftstoffe bilden. Auch sollte man es lieber vermeiden das Gericht nochmals zu erwärmen.
Sehr lange kann man aber getrocknete Pilze aufbewahren. Dazu putzen sie die Pilze und schneiden sie in Scheiben. Dann legen Sie sie auf ein Küchengitter und stellen dieses in die Sonne. (Man kann sie auch auf die Heizung legen.) Nach dem Trocknen bitte luftdicht verschließen. Nun sind sie Jahre lang haltbar. Bevor Sie die getrockneten Pilze beim Kochen verwenden, weichen Sie sie am besten für 90 min in Wasser ein.
Tipp:
Trinken Sie zu einem Pilzgericht oder danach keinen Alkohol. Das kann zu Magenbeschwerden führen
So kann man Fisch und Gemüse schonend zubereiten
In Gemüse ist viel Gutes wie Vitamin C und Mineralstoffe. Das ist soweit richtig, aber wenn man es falsch kocht, gehen die Vitamine kaputt. Deshalb stellen wir Ihnen hier drei Garmethoden vor. So bleiben Vitamine und Mineralstoffe in Gemüse, Fisch und Fleisch erhalten.
Dünsten - also Garen im eigenen SaftDazu erhitzt man in einem flachen Topf wenig Fett und schwitzt die Lebensmittel kurz an. Wasserhaltiges Gemüse wie Zucchini, Tomaten und Spinat aber auch Fisch bei reduzierter Hitze fertig garen. Anderes Gemüse mit Wasser ablöschen, den Topf gut verschließen, Hitze reduzieren und fertig garen.Diese Methode eignet sich für Gemüse wie Paprika, Möhren, Mangold, Früchte wie Äpfel und Aprikosen und zarten Fisch. Damit Sie noch mehr Vitamine zu sich nehmen, sollten Sie die Garflüssigkeit mitessen.
Dämpfen - das Garen in gesättigten WasserdampfIn einen Topf ca. 1 cm hoch Wasser einfüllen. Das Gargut in
ein Siebeinsatz geben, in den Topf hängen und den Topf verschließen. Nun auf höchster Stufe ankochen, Wärme reduzieren und fertig garen.Geeignet ist diese Methode für empfindliche Lebensmittel wie zarte Fischfilets, dünn geschnittenes Fleisch, Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl und Erbsen.Bei dieser Garmethode gehen kaum Vitamine verloren, da das Gargut nicht mit dem Wasser in Kontakt kommt.Sautieren - Zerkleinertes unter Rühren kurz anbratenDazu erhitzen Sie wenig Fett in einer Pfanne. Geben Sie die Zutaten hinein und schwenken die Pfanne schnell oder rühren mit einem Kochlöffel gut um.Diese Garmethode eignet sich für Geschnetzeltes, Meeresfrüchte und knackiges Gemüse wie Fenchel, Bohnen und Kohl.Da sich beim Braten eine Kruste bildet, bleibt das Gemüse knackig und Fleisch schön saftig. Wichtig ist nur, dass Sie das Sautierte sofort servieren.
Tipps und Tricks für Eier
Eier platzen beim Kochen nicht, wenn man sie vorher am stumpfen Ende anpiekst und einen Teelöffel Salz in das Wasser gibt.Frisch oder alt? Das läßt sich leicht überprüfen. Füllen Sie ein Gefäß mit Salzwasser und geben das Ei hinein. Sinkt es bis zum Grund, ist es frisch. Treibt es an der Oberfläche sollten Sie es lieber wegwerfen.Das perfekte Frühstücksei. Das ist
gar nicht so leicht zu bewerkstelligen. Hier zwei Grundregeln: Das Ei vorsichtig mit einem Löffel in das kochende Wasser geben. Ein weiches Ei 5 Minuten, ein hartes Ei 10 Minuten kochen lassen. (Am besten besorgen Sie sich einen Kurzzeitwecker.) Danach unter fließendem kalten Wasser abschrecken.
Tipps und Tricks für Soßen
Wenn Sie mit der Mehlschwitze nicht so gut zu recht kommen oder keinen Soßenbinder im Haus haben, kochen Sie ein Stück altes Brot in der Soße mit. (Das sollte man natürlich vor dem Servieren rausnehmen.)
Ist die Sauce zu blaß geworden, bräunen Sie noch etwas Mehl mit wenig Fett in einem anderen Topf an und geben sie dann zur eigentlichen Sauce.
Eine angebrannte Sauce gießen Sie sofort in einen anderen Topf. Dabei aufpassen, dass das Angebrannte nicht mit rein kommt.
Wenn sie zu dick geworden ist, verdünnen Sie sie mit etwas Sahne, Milch oder Wasser.
Sollte sie mal zu klumpig sein, streichen Sie die Soße durch ein feines Sieb.
Soßen kann man leicht mit saurer Sahne, Creme fraiche und frischen Kräutern verfeinern. Das sollte man aber immer erst ganz zum Schluß tun und dann nicht mehr kochen lassen.
Hier finden Sie einige Saucen. Wie zum Beispiel die berühmte Sauce hollandaise.
So wird die Bratwurst richtig gut
Egal wie man sie zubereitet, die Bratwurst ist eigentlich bei jung und alt immer gern auf dem Teller. Und damit sie auch wirklich gut gelingt haben wir hier noch ein paar Tipps für Sie:
Sie wird besonders schön braun, wenn man sie mit Bier einpinselt. Aber man kann sie auch einfach mit Zucker bestreuen.
Damit die Bratwürste nicht platzen, lassen Sie
sie vor dem braten einige Minuten in heißem Wasser ziehen. Dann gut abtrocknen und mit Mehl bestäuben. Aber sie können die Würstchen auch einfach ein paar Mal mit einer Gabel anpieken.
Wenn Sie mal einen anderen Geschmack haben wollen, geben Sie Salbei, Rosmarin oder Oregano mit in die Pfanne. Das verleiht der Wurst eine etwas andere Note.
Ein paar Tipps für den gelungenen Braten
lagern:
Haben Sie das Fleisch im Supermarkt gekauft, ist es meist vakuumverpackt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Packung. Frisches, nicht verpacktes Fleisch sollten Sie nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Sie Fleisch auf Vorrat kaufen, frieren Sie es sofort ein.
Fleischarten:
Einen saftigen Braten bekommt man aus Nuss und Keule vom Rind sowie aus Rücken und Keule des Kalbes.
Schweinebraten macht man aus Rücken, Nacken oder Haxe. Wer eine knusprige Kruste am Braten mag, sollte ein Stück mit Schwarte nehmen.
Zu Ostern sind Lamm und Ziege sehr beliebt.
Für Wildliebhaber eignen sich Rücken und Keulen von Reh, Hirsch und Wildschwein. Wild hat aber meist nur wenig Fett und kann daher strohig werden.
Konsistenz:
Ob das Fleisch zäh oder zart wird, liegt nicht an Ihnen, sondern am Fleisch. Wenn das Fleisch fast nur aus Muskeln besteht (z.B. bei Filet, Lende und Hüfte) kann man es schön zart braten. Es wird nur zäh, wenn man es zu lange brät.
Würzen:
Man sollte das Fleisch schon vor dem Braten würzen. Aber das Salz sollte man erst kurz vor Ende der Bratzeit dazu geben, denn es entzieht dem Braten den Fleischsaft. Diesen hat man dann in der Sauce und dadurch sinkt die Temperatur im Topf.
Das Anbraten:
Legen Sie den Braten in heißes Fett, damit er schön saftig bleibt. So bildet sich schnell eine Kruste und der Fleischsaft kann nicht austreten. Zum Anbraten sollten Sie aber keine Butter verwenden. Diese enthält Wasser welches bei 100°C verkocht, wodurch die Temperatur im Topf sinkt. Nehmen Sie lieber Pflanzenöle. Diese kann man stark erhitzen und sie geben dem Braten noch ein schönes Aroma.
Nach dem Braten:
Nun soll der Braten noch ruhig 10 Minuten ruhen bevor er aufgeschnitten wird. In dieser Zeit verteilt sich der Fleischsaft und die Struktur wird fester. Dadurch läßt sich der Braten auch besser schneiden.
Beim Aufschneiden darauf achten, dass Sie quer zur Faser schneiden. Wenn der Braten einen Knochen hat, schneiden Sie erst entlang des Knochens und dann senkrecht zum Knochen.
Tipps zum Thema Fett und Fettspritzer
Wenn Ihnen mal zu viel Fett an die Suppe geraten ist, ist das kein Grund sie wegzuwerfen.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Sie warten bis die Suppe kalt geworden ist und nehmen dann das Fett an der Oberfläche ab. (Geht besser, wenn der Topf eine Weile im Kühlschrank stand.)
Wenn es schnell gehen soll, geben Sie Salatblätter in den Topf und nehmen Sie
schnell wieder heraus. Das Fett bleibt daran hängen.
Damit es beim Braten nicht so spritzt, legen Sie eine Brotrinde mit in die Pfanne. Sie können auch Salz oder Mehl nehmen.
Ist Ihnen beim Kochen heißes Fett auf die Erde getropft? Dann gießen Sie sofort etwas kaltes Wasser darauf und lassen das Fett erstarren. Dann läßt es sich ganz leicht ablösen.
Tipps und Tricks für die Suppe
Auch wenn man noch so viel aufpasst, es kann immer mal passieren, dass die Suppe nicht so richtig gelingt. Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:
versalzen Das einfachste ist kaltes Wasser dazu zu gießen und die Suppe nochmals zu erwärmen. Oder Sie geben zwei bis drei Eßlöffel Reis in ein Teeei und kochen dieses mit. Auch können Sie eine rohe Kartoffel klein schneiden und mitkochen. Die enthaltene Stärke nimmt das Salz auf.
zu scharf
Geben Sie ungewürzte Brühe oder etwas Wasser in die Suppe und erwärmen sie erneut.
zu hell
Damit die Suppe eine schöne Farbe bekommt, braten Sie eine Zwiebel mit der Schnittfläche nach unten gut an und kochen diese dann mit.
zu trüb
Damit die Suppe nicht trüb wird, geben Sie die Gewürze nicht direkt hinein, sondern in ein Teeei. Falls die Suppe trotzdem trüb ist, kochen Sie ein paar Eierschalen mit. (Danach durch ein Sieb seihen!)
dickflüssig
Eine dickflüssige Suppe kann man mit ungewürzter Fleischbrühe strecken. Schmecken Sie die Suppe danach mit Milch oder süßer Sahne ab.
dünnflüssig
Bei klaren Suppen gibt man stark reduzierte Fleischbrühe dazu, bei gebunden Suppen etwas Mehlbutter im Verhältnis 1:1. Danach nochmal ca. 15 min. kochen und erneut abschmecken.
fettig
Ist die Suppe zu fettig legen Sie einige Eiswürfel in ein Tuch und hängen dieses kurz in die Suppe.
überkochen
Damit die Suppe nicht überkocht, streichen Sie den Topfrand mit Öl ein.
angebrannt
Gießen Sie die Suppe in einen anderen Topf und achten Sie darauf, dass Sie den Bodensatz nicht mit abkratzen. Dann einfach weiterkochen lassen.
abkühlen
Zum abkühlen sollten Sie den Topfdeckel abnehmen, da die Suppe sonst sauer werden kann.
aufbewahren
Suppen kann man in verschlossenen Behältern bis zu fünf Tage im Kühlschrank lagern. Dazu füllen Sie sie noch heiß in den Behälter und lassen bis zum Rand ca. 4 cm Platz. Lassen Sie die Suppe dann auskühlen. Anschließend gut verschließen und in den Kühlschrank stellen.
ein Essen für festliche Gelegenheiten zubereiten
Wildbret ist das teuerste Fleisch, aber auch das schmackhafteste. Es ist feinfaserig, zart und leicht verdaulich. Außerdem enthält es nicht viel Fett, aber dafür viel Eiweiß.
Seit den 1950ern hat sich die Zubereitung von Wild wesentlich verändert, was dem Geschmack nur zu gute kam. Früher wurden die geschossenen Tiere mit dem Fell mehrere Tage an einem kühlen Ort hängend aufbewahrt. Dadurch kam es zu einer Geschmacks- und Geruchsveränderung. Man nennt das Hautgoût. Damit der Fäulnisgeschmack aus dem Fleisch kam, beizte man es. Wenn auch das nicht reichte, servierte man als Beilage Preiselbeeren, die den Geschmack überdecken sollten. Heute ist das nicht mehr nötig.
Hier nun ein paar Tipps für das Wildbret:
Einkauf:
Das Wildbret unterteilt man in Haarwild (Reh, Hirsch, Hase) und Federwild (Fasan, Wildenten, Wachteln). Frisches Wild wird natürlich nur saisonal im Handel angeboten. Reh- und Hirschfleisch bekommen Sie von Juni bis Dezember, Kaninchen und Federwild nur im Herbst und Winter. Oft wird die Ware auch tiefgekühlt angeboten. Dadurch erleidet das Fleisch aber keinen Geschmacksverlust.
Zubereitung:
Ist das Wildbret tiefgefroren müssen Sie es natürlich erstmal auftauen. Je nachdem wie groß das Stück ist dauert das im Kühlschrank bis zu zwei Tagen, bei Raumtemperatur bis zu zehn Stunden. Nach dem Auftauen sollte das Fleisch sofort zubereitet werden. Vorher mit kaltem Wasser abspülen und mit einem Küchentuch vorsichtig abtrocknen.
Die Außenhaut ist bei Wild sehr sehnig. Deshalb sollte man diese Sehnen vor der Zubereitung mit einem scharfen Messer entfernen.
Damit das Fleisch schön saftig ist, legen Sie es über Nacht in eine leicht gesalzene Brühe. Das Fleisch saugt sich damit voll und gibt diese Brühe beim Braten zuerst ab. Der Fleischsaft aber bleibt erhalten.
Zum Würzen eignen sich Pfeffer, Liebstöckel, Majoran, Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Piment, Muskat, Nelken, Wacholderbeeren, Paprika, aber auch Petersilie, Zwiebeln, Wurzelgemüse und Pilze. Fertige Würzmischungen sollte Sie lieber meiden, sie könnten den Wildgeschmack übertönen.
Wild sollte man immer gut durchbraten. Das erreicht man, wenn die Kerntemperatur im Innern des Bratens 10 Minuten lang 80 Grad beträgt. Das können Sie mit einem Bratenthermometer (siehe unten) überprüfen.
Wer keines hat, drückt mit dem Finger auf das Fleisch. Wenn es sich weit eindrücken läßt, ist es noch sehr rot. Gibt es leicht nach, ist es rosa. Gibt es nicht mehr nach, ist es durchgebraten. Sie können auch mit einer Nadel ins Fleisch stechen. Der herausfließende Fleischsaft darf nicht rosa sein.
Magere Stücke wie Rücken oder Schlögel brät man bei 120 - 140 Grad zartrosa. Wildbraten, Ragouts und auch Wildgulasch gart man bei geringer Hitze durch.
Die entstandene Brühe geben Sie durch ein Leinentuch, um eventuelle Knochenteilchen herauszufiltern.
Als Beilage zu Wild können Sie Maronen, Topinambur, Kartoffeln, Klöße, Bohnen, Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Pfifferlinge, Steinpilze, Maronenpilze, Champignons, aber auch Preiselbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirsische, Mirabellen, Orangen, Mandarinen, Feigen und Ananas servieren.
Grillrezepte mit Nebenwirkungen?
Jedes Jahr, wenn die Sonne zum ersten Mal hervorblitzt, werden die Grillrezepte und die Grillzange gezückt und der Grill für die Gaumenfreuden angeworfen.
Spätestens im Sommer feiert die Grillsaison Hochkonjunktur und der Run auf Steak, Bratwurst, Grillsaucen und Baguette setzt ein.
Den örtlichen Schlachter freut es, doch die eigene Gesundheit ist bei übermäßigem Konsum von Grillfleisch gar nicht wohl gesonnen. Denn der Deutsche würde laut Meinungsumfragen jeden Tag grillen, wenn es das Wetter erlaubt. Und manche hätten nicht einmal etwas dagegen gleich zweimal pro Tag zu grillen.
Grundsätzlich ist gegen das Grillen auch nichts einzuwenden, da dies zumeist damit verbunden ist, dass man seine Zeit draußen verbringt, die Sonne genießen kann und viele behaupten, dass ihnen Grillfleisch einfach besser schmeckt, als wenn ein Steak in der Pfanne zubereitet wird.
Zudem werden die Frauen zumindest zum Teil bei der Lebensmittelzubereitung, sprich beim normalen mittäglichen Kochvorgang, entlastet, da sich der Mann bei dem Wenden des Fleisches selten stören lässt und gerne diese Arbeit in Kauf nimmt. Lediglich der Salat wird bei Zubereitung und Verzehr oftmals gemieden, aber kleine Verluste sind immer einzukalkulieren.
Warum ist Saft so gesund?
Da es im Sommer besonders heiß ist und wir deshalb vermehrt schwitzen, brauchen wir doppelt so oft eine kleine Erfrischung.
Natürlich kann man einfach literweise Wasser trinken, aber viel leckerer ist doch mal ein Glas Saft.
Ernährungswissenschaftlern zufolge, sollten wir täglich bis zu fünf Portionen Gemüse oder Obst essen. Doch leider schaffen das die meisten Menschen kaum. In unserem stressigen Alltag sind viele schon froh, wenn sie überhaupt Zeit für eine Mittagspause finden. Aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass Sie anstatt das Obst zu essen, auch einfach zwischendurch Saft trinken können? In Säften stecken genauso viele Vitamine und Faserstoffe, wie in festem Obst und Gemüse.
Wie stelle ich meinen eigenen Saft her?
In der Regel benötigen Sie dafür nur ein paar Minuten. Achten Sie aber darauf, dass die Früchte oder das Gemüse frisch sind. Braune Bananen zu Saft zu verarbeiten, weil sie zum Essen zu matschig sind, ist keine gute Idee. Als Faustregel gilt: Nur was Sie auch mit Genuss essen würden, kommt auch in den Saft.
Ob es besser ist, die Früchte im Mixer zu zerkleinern, oder einen Entsafter zu benutzen, kommt auf das Rezept an. Der Unterschied ist, dass in einem Entsafter das Fruchtfleisch vom Saft getrennt wird, während im Mixer alles nur zerstückelt wird. Wenn Sie den Saft lieber dicker mögen, oder auch für einen Milch-Shake ist somit ein Mixer besser geeignet. Mögen Sie dagegen kein Fruchtfleisch im Saft, entsaften Sie die Früchte lieber. Wichtig ist es, die Zutaten erst kurz vor dem Mixen oder Entsaften zuzubereiten. Wenn Sie sie lange vorher klein schneiden können wichtige Nährstoffe verloren gehen.
Bei Bio-Produkten, können Sie getrost auch die Schale oder die Stiele mit in den Entsafter geben. Vermeiden Sie das aber auf jeden Fall bei gespritzten Orangen und Zitronen. Die weißen Fasern in Orangen allerdings, sollten Sie sich nicht entgehen lassen, da dort stecken besonders viele wichtige Nährstoffe drin.
Generell können Sie alles in den Mixer werfen, was Ihnen schmeckt. Jedoch vertragen sich manche Früchte geschmacklich nicht so gut, oder Sie vergessen eine Zutat, die dem Ganzen noch den richtigen Kick geben würde. Damit Sie nicht selbst Stunden lang in der Küche stehen und Saftrezepte ausprobieren müssen, haben wir ein paar leckere Rezepte für Sie zusammengestellt.
Kochen von Apfel bis Zwiebel
Der Gräfe und Unzer Verlag bringt mit "Big basic cooking" ein neues Kochbuch aus der GU-Reihe "Basic cooking" auf den Markt. Der Unterschied zu den anderen Bänden aus der Reihe: Es ist mit 336 Seiten doppelt so dick und bietet neben über 350 Rezepten von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel Informationen über den Einkauf von Lebensmitteln, Warenkunde und Küchenpraxis. Was sollte in keiner Küche fehlen? Die 17 wichtigsten Küchengegenstände wie Reibe, Waage, Pfeffermühle und Schöpfer sind ebenso Thema des Einführungsteils wie die 17 grundlegenden Zutaten, von Ingwer über Vanille bis Senf. Außerdem sind all die Begriffe erklärt, auf die man in anderen Kochbüchern schon oft verständnislos gestoßen ist: Dünsten und Dämpfen gehören da noch zu den leichteren Übungen. Doch wer weiß schon genau, wie man einen Fisch pochiert oder ein Ragout schmort? In "Big basic cooking" ist alles Schritt für Schritt erklärt, sodass es sogar der ungeübteste Hobbykoch versteht – und auch ohne Probleme anwenden kann.
Im großen Rezeptteil dreht sich alles um die 54 Basic-Lebensmittel: Was ist beim Einkauf von Tomaten zu beachten? Wie lagere ich Kartoffeln? Wie bereite ich einen Kürbis zu? Welche Arten von Fischfilets gibt es? Ich habe Garnelen gekauft, doch was zum Teufel mache ich damit? "Big basic cooking" hat die Antworten. Zu jedem Lebensmittel von Apfel bis Zwiebel sind Einkauf, Lagerung, Zubereitung und Arten genau beschrieben. Darauf folgt jeweils ein Rezeptteil, der die besten und beliebtesten Rezepte aus allen GU "Basic cooking"-Büchern zusammenfasst. Gewohnt übersichtlich und leicht nachvollziehbar beschrieben wird jedes Rezept durch die Angabe der Kochdauer und der Kalorien abgerundet. Meist finden sich auch noch Infos, was man besonders gut mit dem jeweiligen Gericht kombinieren kann. Schließlich endet jedes Zutaten-Kapitel mit Verweisen auf andere Rezepte im Kochbuch, in denen das jeweilige Basic als "Nebenzutat" verwendet wird.
Ansprechend ist die Aufbereitung von "Big basic cooking": Die Rezeptfotos lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, die Texte sind flott geschrieben und die bunten Infoblöcke lockern das Layout auf. Damit ist allein das Blättern in "Big basic cooking" ein Genuss! Wichtig für die Kochpraxis: Das Kochbuch hat einen Hardcover-Umschlag und damit den Vorteil, dass es auf jeder aufgeschlagenen Seite perfekt offen liegen bleibt – vorbei die Zeiten, in denen man mit teigigen Fingern den Falz festdrücken musste.