Bockenem - Informationen - Unternehmen
| Einwohner: 11.400 |
Fläche: 109,39 km² |
Postleitzahl: 31167 |
Kennzeichen: HI |
Bockenem ist eine Stadt im Zentrum des Ambergaus, der sich im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen (Deutschland) befindet und erstmals 1154 als Bokenhem (Buchenheim) erwähnt wurde.
In der Kernstadt Bockenem leben etwa 6.000 Einwohner, mit allen angeschlossenen Stadtteilen sind es rund 11.250.
Bockenem liegt im Tal der Nette zwischen den Höhenzügen Sauberge im Nordwesten, Hainberg im Osten und Harplage im Südwesten.
Im Rahmen der Gemeinde- und Gebietsreform 1974 wurden 18 einzelne Gemeinden zur heutigen Stadt Bockenem zusammengelegt. Zu Bockenem gehören heute die Dörfer Bönnien, Bornum, Bültum, Groß Ilde, Hary, Jerze, Klein Ilde, Königsdahlum, Mahlum, Nette, Ortshausen, Schlewecke, Störy, Upstedt, Volkersheim, Werder und Wohlenhausen.

Mitten in der Altstadt von Bockenem mit ihren Fachwerkhäusern, direkt am Markt, liegt die St. Pankratius Kirche und ein Turmuhrenmuseum mit dem Schwerpunkt auf der früheren Bockenemer Turmuhrenfabrik Weule. Deren Uhren und Glocken finden sich auch heute noch in vielen Kirchtürmen und Rathäusern auf der ganzen Welt. Betreut wird es vom Verein für Heimatkunde im Ambergau, der für seine Exkursionen mit seinem Leiter Sigurd Bressel - insbesondere nach Osteuropa und ins Baltikum - in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine gewisse Bekanntheit erlangt hat.
Bockenem ist hauptsächlich als Standort der Meteor Gummiwerke bekannt. Dass Unternehmen stellt Dichtungsprofile aus Kautschuk für die Automobilindustrie sowie für zahlreiche andere technische Anwendungen her. Bis 1966 bestand in Bockenem die weltweit bekannte Firma J. F. Weule, die Turmuhren und Glocken herstellte. Der heutige Ortsteil Bornum war lange Zeit ein industriell geprägtes Dorf. Von 1727 bis 1966 bestand hier die Wilhelmshütte. Sie wurde bis zu ihrem Konkurs mit etwa 600 Mitarbeitern als Herd- und Ofenfabrik betrieben, die den weithin bekannten BORNUM-Ofen hergestellte. 1899 wurden in Bornum die Harzer Achsenwerke gegründet. Sie haben ihr Produktionsprogramm inzwischen erheblich verändert und firmieren unter anderem Namen.
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